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06. April 2020

HSI im Vergleich zur quantitativen Fluoreszenzbildgebung

Anastomosen im Gastrointestinaltrakt können bei unzureichender Durchblutung und Leckagen zu schweren postoperativen Komplikationen mit erhöhter Morbidität und Mortalität führen. Um in der Viszeralchirurgie gastrointestinale Anastomosen zu beurteilen und so das Risiko einer Insuffizienz zu reduzieren, wurde in den letzten Jahren vermehrt auf die Fluoreszenzbildgebung mit Indocyaningrün (ICG) gesetzt. Mit Hilfe dieser Technologie konnte gezeigt werden, dass die klinischen Ergebnisse verbessert werden können. Ein Nachteil war bisher jedoch die fehlende Quantifizierbarkeit. Mittlerweile gibt es Möglichkeiten der quantitativen Analyse, mit denen sich unter anderem das IRCAD / IHU in Strasbourg beschäftigt. Nun ist aus der sehr aktiven Arbeitsgruppe um Michele Diana und Manuel Barberio eine Publikation erschienen, die quantitative Fluoreszenzbildgebung (FLER) mit unserer hyperspektralen Bildgebung vergleicht. Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend und deuten darauf hin, dass HSI die besten Chancen hat, die bevorzugte Technologie im operativen Einsatz zu werden.

Danke an alle Beteiligten für diese tolle Arbeit.

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