Die Gefahr der andauernden Minderdurchblutung – Dekubitus.

Dekubitus oder auch Dekubitalgeschwür ist ein Bereich einer lokalen Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes infolge einer Mangelversorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen durch dauerhaften Druck an derselben Stelle. Dekubitus wird demnach auch Druckgeschwür oder Wundliegegeschwür oder Druckulkus genannt.

Gerade sehr pflegeintensive Menschen sind davon betroffen, da deren Mobilität sehr eingeschränkt ist. Die Folgen des Druckes über einen längeren Zeitraum sind nekrotisches Gewebe und eine irreversible Schädigung der Nervenzellen. Dekubitus-Wunden werden in der Regel zu chronischen Wunden. Mit der hyperspektralen Kameratechnik kann Gewebe frühzeitig untersucht und eine entsprechende Therapie eingeleitet werden. Außerdem ist schon zu einem frühen Zeitpunkt spektral erkennbar, wann Gewebe kritisch ist und die Gefahr besteht, dass es nekrotisch wird.

Die Ferse ist bei bettlägerigen Patienten häufig dauerhaftem Druck ausgesetzt und sehr gefährdet für Dekubitalgeschwüre. Nachfolgend eine Beispielaufnahme dazu.

Hyperspektrale Aufnahme der rechten Ferse

Hyperspektrale Aufnahme der rechten Ferse