Der „diabetische Fuß“ kann sich zu einer schwerwiegenden Komplikation entwickeln.

Das Diabetische Fußsyndrom (DFS), oder auch der „diabetische Fuß“, entsteht in Zusammenhang mit der Grunderkrankung Diabetes. Vor allem Menschen mit Diabetes Typ 2 sind davon betroffen. Hierbei werden durch die Erkrankung die Blutgefäße angegriffen, was u.a. eine verschlechterte Versorgung des Gewebes in den Beinen und Füßen nach sich zieht. Häufig ist dies von Nervenschäden begleitet. Vor diesem Hintergrund wird bei vielen Diabetikern aus einer relativ harmlosen zugezogenen Wunde eine schlecht heilende Wunde, die sich zu einer chronischen Wunde entwickeln kann. In den schlimmen Fällen folgen Amputationen. Sie stellen einen Indikator für die schwere der Grunderkrankung dar, welche im schlimmsten Fall zum Tod führen kann.

typischer Verlauf einer diabetischen Fußwunde

typischer Verlauf einer diabetischen Fußwunde

Mit der HSI-Technologie ist es möglich frühzeitig Komplikationen zu erkennen und geeignete Therapien auszuwählen und den Heilungsverlauf zu überwachen. Es ist die erste nicht-invasive, bildgebende Methode, die in wenigen Sekunden Aussagen über den Zustand der Durchblutung/Perfusion des untersuchten Gewebes zulässt. Dabei wird nicht nur der sichtbare Bereich, sondern auch der nichtsichtbare (Nahinfrarot-) Bereich betrachtet. Es können dementsprechend gute oder auch problematische Verläufe erkannt und dargestellt werden, die mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind.

Hyperspektrale Aufnahme eines diabetischen Fußes mit sehr problematischen Bereichen (blau)

Hyperspektrale Aufnahme eines diabetischen Fußes mit sehr problematischen Bereichen (blau)

Hyperspektrale Aufnahme eines diabetischen Fußes, die Aufnahme zeigt einen Fuß mit transplantierter Haut, die oberflächlich und tieferliegend in einigen Bereichen sehr schlecht oxygeniert ist. Die markierten Bereiche zeigen die Möglichkeit der Quantifizierung

Hyperspektrale Aufnahme eines diabetischen Fußes, die Aufnahme zeigt einen Fuß mit transplantierter Haut, die oberflächlich und tieferliegend in einigen Bereichen sehr schlecht oxygeniert ist. Die markierten Bereiche zeigen die Möglichkeit der Quantifizierung

Hyperspektrale Aufnahme eines diabetischen Fußes, welcher nach einer regelmäßigen Plasmatherapie sehr gut versorgt ist

Hyperspektrale Aufnahme eines diabetischen Fußes, welcher nach einer regelmäßigen Plasmatherapie sehr gut versorgt ist

Hyperspektrale Aufnahme eines Diabetischen Fußes, bei dem dargestellten Fuß handelt es sich um ein positives Beispiel für die Wundversorgung, da die Oxygenierung und NIR-Perfusion sehr gut sind. Der Fuß wurde mit Plasma und Kollagen-Wundauflagen behandelt. Die markierten Bereiche zeigen die Möglichkeit der Quantifizierung

Hyperspektrale Aufnahme eines Diabetischen Fußes, bei dem dargestellten Fuß handelt es sich um ein positives Beispiel für die Wundversorgung, da die Oxygenierung und NIR Perfusion sehr gut sind. Der Fuß wurde mit Plasma und Kollagen-Wundauflagen behandelt. Die markierten Bereiche zeigen die Möglichkeit der Quantifizierung

„Hyperspectral imaging of tissue oxy and deoxy may predict the healing of DFUs with high sensitivity and specificity based on information obtained from a single visit.“
[Nouvong, Aksone, et al. „Evaluation of diabetic foot ulcer healing with hyperspectral imaging of oxyhemoglobin and deoxyhemoglobin.“ Diabetes care 32.11 (2009): 2056-2061.]