Gefäß­chirurgie

Mehrere Studien belegen das klinische Potential der hyperspektralen Technik zur Beurteilung von Problemwunden des diabetischen Fußes oder chronischer Wunden bei Patienten mit pAVK.

In der Amputationsmedizin wird die HSI-Technologie angewendet, um zwischen heilungsfähigem und heilungsunfähigem Gewebe zu differenzieren, d. h. die genaue Amputationshöhe bestimmen zu können. Infolgedessen würde im Rahmen einer Teilamputation möglichst viel Gewebe erhalten, das Risiko einer Folgeoperation minimiert und auch die nachfolgende Behandlung des verbleibenden Gewebes optimiert.

HSI konnte bereits erfolgreich in der Amputationsmedizin eingesetzt werden, indem es den Ärzten, durch eine schnelle und umfassende Analyse wichtiger mikrozirkulatorischer Parameter, objektive Entscheidungskriterien für die Festlegung der Amputationshöhe liefert sowie Voraussagen zur Heilungschance der Amputationswunde zulässt. 

Erste Messungen/Vorstudien im Südstadt Klinikum Rostock lassen eine Reduktion der Reoperationsrate um 50 % erwarten.

Amputationswunde
Hyperspektrale Aufnahme mit der TIVITA® Tissue, welche eine sehr niedrige Oxygenierung des Vorfußes aufzeigt. Die Aufnahme stammt aus der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Klinikums Südstadt Rostock.