headerbild

25. September 2020

Erste klinische Studie zum Vergleich von hyperspektraler Bildgebungstechnik mit ICG-Fluoreszenzangiographie

Kürzlich wurde vom Team um Frau Prof. Ines Gockel und PD Dr. Boris Jansen-Winkeln im International Journal of Colorectal Disease erstmalig eine Vergleichsstudie über hyperspektrale Bildgebung (TIVITA® Tissue) und Fluoreszenzangiographie (Indocyaningrün) für die Bestimmung des Schnittrandes bei kolorektalen Resektionen publiziert. Diese prospektive, humane Studie ergab, dass beide Methoden die Blutperfusion vergleichbar gut und sicher visualisieren, so dass mit ihrer Unterstützung gut durchblutete Anastomosen erzeugt werden können.
Wir freuen uns sehr über diese Veröffentlichung und die positiven Ergebnisse, die einmal mehr die klinische Relevanz und Leistungsfähigkeit der hyperspektralen Bildgebung unterstreicht.

23. September 2020

Publikation in Annals of Surgery

Mit der Publikation “Hyperspectral Imaging (HSI) of Human Kidney Allografts” von Robert Sucher et al. ist es dem Team gelungen, eines der besten Journals in der Chirurgie zu adressieren und den Grundstein für hoffentlich viele weitere Projekte zu legen.

Das Thema der Transplantationsmedizin begleitet uns erst seit kürzerer Zeit, es wird zukünftig aber immer wichtiger werden. Aktuell fehlen den Medizinern Messtechniken, die eine objektive intraoperative Beurteilung der Lebens- und Leistungsfähigkeit von Transplantaten zulässt. Da es aktuell nur die TIVITA® als Messgerät für solche Einsätze gibt, freuen wir uns sehr über diese Publikation.

Wir möchten uns im Namen der gesamten Firma für das Vertrauen in die HSI- Technologie, die investierte Zeit und die tolle Arbeit über unsere TIVITA® bei dem Team um PD Dr. Robert Sucher bedanken.

Hyperspektrale Bildgebung in der Wundmedizin: A systematic review

Die Diaspective Vision GmbH ist mit dem Ziel gegründet worden, die Wundmedizin zu objektivieren und damit zu verbessern. Nach 5 Jahren am Markt nimmt das Bewusstsein der Medizin zu, dass es Technologien geben muss, die eine bessere, objektivere Diagnostik zulassen, damit bei der Behandlung von (chronischen) Wunden schneller positive Ergebnisse erzielt werden können.

Unser Produkt TIVITA® ist bereits in vielen anderen medizinischen Applikationen vertreten, die allgemein als vermeintlich wichtiger angesehen werden. Dennoch ist das Thema Wundmedizin dauerhaft präsent für uns. Aus diesem Grund freuen wir uns, dass vor kurzem erstmalig ein Übersichtsartikel zu Hyperspektraler Bildgebung in der Wundmedizin erschienen ist und TIVITA® darin vertreten ist.

SAIKO, Gennadi, et al. Hyperspectral imaging in wound care: A systematic review. International Wound Journal, 2020.

Forschungsprojekt HyperLimit-CAM genehmigt

Bereits Anfang des Jahres 2019 trafen wir uns mit Ärzten aus Rostock und Greifswald, um ein potentielles Projekt zur Amputationshöhe und zur Erkennung von Nebenschilddrüsen zu besprechen. Schnell wurde klar, dass dies ein erfolgversprechendes Konzept ist. Aus diesem Grund wurde ein Projekt zusammen mit der Universitätsmedizin Greifswald, dem Südstadtklinikum Rostock und der Hochschule Wismar beim Technologie-Beratungs-Institut in Mecklenburg-Vorpommern eingereicht. Nun, ca. anderthalb Jahre später, fand das erste Auftakttreffen zum offiziellen Start des Projekts statt.
Das Projekt ist in zwei Teile gegliedert:
Im ersten Teil soll die Amputationshöhe bei Operationen der unteren Extremität begutachtet werden, um die Fehlerquote bei ebendiesen Operationen zu minimieren. Ziel ist es, durch hyperspektrale Bildgebung die Fehlerquote um 50 % zu senken.
Im zweiten Teil geht es um die Erkennung der Nebenschilddrüsen (NSD). Bei deren Entfernung kommt es immer wieder zu Komplikationen aufgrund einer zu geringen Erkennbarkeit. Abhilfe soll hier durch die Kombination von hyperspektraler und Fluoreszenzbildgebung geschaffen werden.
Vielen Dank an das TBI für die Möglichkeit, dieses Projekt umsetzen zu können. Wir freuen uns auf die anstehen Aufgaben und hoffen, mit den Ergebnissen den klinischen Outcome für Patienten weiter verbessern zu können.

 

Dieses Projekt wird kofinanziert von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regional Entwicklung.

25. August 2020

TIVITA® bei Instagram

Erneut ist ein großartiger Beitrag aus dem Universitätsklinikum Leipzig von Frau Prof. Ines Gockel erschienen, der unser Ziel, HSI als Standarddiagnostik zu etablieren, unterstützt. Vielen Dank für die hilfreiche Arbeit!
>> Link zu Instagram

12. August 2020

Erfolgreiches Verlängerungsaudit

Vom 03. – 05.08.2020 hatten wir zwei Auditoren unserer Benannten Stelle zu Gast bei uns in Pepelow, welche unser Qualitätsmanagementsystem nach 13485:2016 stichprobenartig auf Herz und Nieren geprüft haben. Dank der sehr guten Arbeit unserer Kolleg*innen konnte das Verlängerungsaudit mit nur kleinen notwendigen Nachbesserungen erfolgreich absolviert werden.
Wir danken allen Beteiligten für die erfolgreiche Umsetzung!

07. Juli 2020

Bald sehen Sie mehr!

Die Sommerferien laufen bereits und damit hat auch die Urlaubszeit begonnen. Das diesjährige Sommerloch werden die Mitarbeiter*innen der Diaspective nutzen, um die Arbeiten an den neuen Produkten intensiv voranzutreiben. Vor allem die Entwicklungs- und Zulassungsabteilungen haben einige Arbeiten vor der Brust, die den Gedanken an einen ruhigen und gemütlichen Sommer schnell vertreiben. So geht es an das Finalisieren der neuen TIVITA® Camera, welche für den Einsatz im Operationsumfeld optimiert wird. Die technischen Arbeiten müssen natürlich am Ende noch regulatorisch ausformuliert und als Produkt angemeldet werden. Außerdem werden die in den Endzügen liegenden Verkleinerungen der gesamten Technologie fertig gestellt, um komplett neue Applikationsgebiete adressieren zu können. Hier können sich die Ärzte aus dem chirurgischen Umfeld auf spannende neue Möglichkeiten freuen!

Wir arbeiten fleißig und freuen uns auf die neuen Produkte, die uns unserem Ziel, HSI als Standarddiagnostik in der Medizin zu etablieren, wieder ein Stück näher bringen.

05. Mai 2020

Hyperspektral-Imaging (HSI) – eine verlässliche Gewebedifferenzierung?

Wir freuen uns über eine neue wichtige Publikation aus Leipzig unter der Federführung von Prof. Ines Gockel, die das Thema: „Hyperspektral-Imaging (HSI) – eine verlässliche Gewebedifferenzierung?“ behandelt und im Zentralblatt für Chirurgie erschienen ist.
Darin wird anhand der vorliegenden Literatur die Frage diskutiert, ob das HSI, mit dessen Hilfe in der Viszeralchirurgie bereits erfolgreich Gewebeeigenschaften intraoperativ analysiert werden, auch eine verlässliche Gewebedifferenzierung zulässt, die mittels Machine-Learning-Verfahren/künstlicher Intelligenz ausgewertet werden kann.
Vielen Dank an das Leipziger Team für diesen aufschlussreichen Artikel, der einmal mehr zeigt, wie viel Potenzial die HSI-Technologie zu bieten hat.
Den Artikel finden Sie hier.

06. April 2020

HSI im Vergleich zur quantitativen Fluoreszenzbildgebung

Anastomosen im Gastrointestinaltrakt können bei unzureichender Durchblutung und Leckagen zu schweren postoperativen Komplikationen mit erhöhter Morbidität und Mortalität führen. Um in der Viszeralchirurgie gastrointestinale Anastomosen zu beurteilen und so das Risiko einer Insuffizienz zu reduzieren, wurde in den letzten Jahren vermehrt auf die Fluoreszenzbildgebung mit Indocyaningrün (ICG) gesetzt. Mit Hilfe dieser Technologie konnte gezeigt werden, dass die klinischen Ergebnisse verbessert werden können. Ein Nachteil war bisher jedoch die fehlende Quantifizierbarkeit. Mittlerweile gibt es Möglichkeiten der quantitativen Analyse, mit denen sich unter anderem das IRCAD / IHU in Strasbourg beschäftigt. Nun ist aus der sehr aktiven Arbeitsgruppe um Michele Diana und Manuel Barberio eine Publikation erschienen, die quantitative Fluoreszenzbildgebung (FLER) mit unserer hyperspektralen Bildgebung vergleicht. Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend und deuten darauf hin, dass HSI die besten Chancen hat, die bevorzugte Technologie im operativen Einsatz zu werden.

Danke an alle Beteiligten für diese tolle Arbeit.

Hier geht es zur Publikation

29. Januar 2020

TIVITA® erscheint erneut im Leitthema einer großen Zeitschrift.

Nach dem Leitthema in „Der Onkologe“ gibt es im Januar 2020 bereits ein zweites Leitthema, in dem unsere TIVITA® thematisiert wird. Ganz aktuell erschien in „Der Chirurg“ ein Artikel der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie – Plastische Operationen der Universitätsmedizin Mainz mit dem Titel „Digitalisierung und Ansätze künstlicher Intelligenz in der mikrovaskulär-rekonstruktiven Gesichtschirurgie“.
Wir freuen uns sehr über die zunehmende Präsenz unserer innovativen Gewebekamera zur kontaktlosen Erkennung von Perfusionsstörungen in verschiedenen Disziplinen der Medizin.
Vielen Dank an die Arbeitsgruppe um Dr. Peer Kämmerer für den Einsatz unserer TIVITA® und für die Bekanntmachung.

Hier kommen Sie zum Artikel.