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23. Januar 2020

Neue Veröffentlichung über die zunehmende Bedeutung von intraoperativer Bildgebung und Visualisierung erschienen

Wir freuen uns sehr über die neueste Veröffentlichung (unter der Federführung des Deutschen Krebsforschungszentrums) von Frau Prof Maier-Hein in Heidelberg, die als Leitthema in „Der Onkologe“ publiziert wurde.

Es geht darin um die wachsende Bedeutung der Computerassistenz bei chirurgischen Eingriffen und hier speziell der intraoperativen Visualisierung. Während deren Nutzung bisher meist auf die präoperative Planung beschränkt war, wird sie heute zunehmend zur intraoperativen Entscheidungsfindung und Unterstützung mit dem Ziel der Präzisionssteigerung und somit der Verbesserung der Ergebnisse eingesetzt. Vor allem eine echtzeitfähige intraoperative Datenerfassung und Informationsverarbeitung spielen eine immer größere Rolle. Anhand von Aufnahmen mit unserer TIVITA® wird die HSI-Bildgebung in diesem Artikel sehr schön veranschaulicht.

Dies zeigt einmal mehr, dass wir uns mit unseren Produkten auf dem richtigen Weg befinden und wir werden weiter mit großem Einsatz daran arbeiten, die spektrale Bildgebung als Standardtechnologie in der Chirurgie zu etablieren.
Parallel hierzu zeigen auch immer mehr Studien, dass die Komplikationsraten bei Operationen durch den intraoperativen Einsatz von Methoden zur Perfusionsbildgebung signifikant reduziert werden können.

Hier geht es zum Artikel.

14. Januar 2020

Unser neues Bürogebäude ist fertig!

Zu Beginn des neuen Jahres konnten wir schließlich auch unser neues Firmengebäude, die „Kegelrobbe“ beziehen. Es liegt in der Strandstraße 14, direkt neben dem Stammgebäude „Seehund“ und beherbergt bis jetzt alle Mitarbeiter rund um die Verwaltung der Diaspective Vision. Wir verfügen jetzt über einen hellen und luftigen Besprechungsraum, der ebenerdig zu erreichen ist und einen Extraraum für Skype-Gespräche.

Die leer gewordenen Räume im Erdgeschoss des „Seehund“ werden zukünftig für unsere Produktion genutzt.
Wir freuen uns sehr, dass die beengten Platzverhältnisse der Vergangenheit angehören und auch noch genügend Raumkapazität für neue Mitarbeiter vorhanden ist!

Jahresauftakt 2020

Zunächst möchten wir allen ein frohes, erfolgreiches aber vor allem gesundes Jahr 2020 wünschen.
Vor uns liegt ein spannendes Jahr, welches nicht weniger turbulent zu werden scheint als das vergangene.
Gleich zu Beginn 2020 fiel uns die Publikation „Indocyanine green fluorescence imaging to reduce the risk of anastomotic leakage in laparoscopic low anterior resection for rectal cancer: a propensity score-matched cohort study“ von Jun Watanabe in die Hände, in der an über 500 Patienten gezeigt wird, dass die Insuffizienzrate um mindestens die Hälfte sinkt, wenn die ideale Grenzzone mit ICG bestimmt wird.

Dies veranlasst uns dazu, noch einmal auf die großartigen Arbeiten in Leipzig um Frau Professor Gockel hinzuweisen.
Derzeit findet unter anderem eine Vergleichsstudie von ICG und HSI statt, in der mit beiden Technologien die Sinnhaftigkeit der objektiven Grenzzonendefinition gezeigt werden soll. Bereits in vorangegangen Publikationen konnte nachgewiesen werden, dass HSI dazu in der Lage ist (zum Beispiel in: Jansen-Winkeln B, Holfert N, Köhler H., Chalopin C, Gockel I (2019): Bestimmung der idealen Anastomosenposition durch hyperspectrale Bildgebung. In: Zeitschrift für Gastroenterologie 2019; 57(09): S. 219; DOI: 10.1055/s-0039-1695193).

Weiterhin veranstaltet Frau Prof. Gockel mittlerweile einen jährlichen OP-Workshop zum Thema „Hyperspektrales Imaging in der Viszeralchirurgie“. Dieses Jahr findet die Veranstaltung am 15.05.2020 am Universitätsklinikum Leipzig statt. Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein. Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie >hier.

Alles Gute für das neue Jahr!
Be Diaspectivisionary and have a good time!

14. Oktober 2019

Augmented HSI vorgestellt und ausgezeichnet

Auf dem diesjährigen 27. „International EAES Congress“ in Sevilla wurden aktuelle Arbeiten zur Augmented HSI (AHSI) vorgestellt. Diese Technik kombiniert die Hyperspektrale Bildgebung mit der Zugabe von Farbstoffen um noch mehr Informationen über das Gewebe zu gewinnen.
In „Augmented Hyperspectral Imaging: A modified technology for the evaluation of tissue perfusion and integrity“ präsentierte das Team um Alexander Studier-Fischer die technischen Grundlagen und erste Ergebnisse.
„Visualization of induced reversible and persistent jejunal ischemia through hyperspectral imaging“ zeigte die Ergebnisse einer Vergleichsstudie zwischen AHSI, subjektiver Begutachtung und ICG-Fluoreszenzbildgebung um jejunale Ischämien an einem Tiermodell zu erkennen.
Für die letztgenannte Präsentation wurde Herr Studier-Fischer als eine der besten der gesamten „Gerhard Buess Technology Award Session“ ausgezeichnet. Hierzu gratulieren wir Herr Studier-Fischer ganz herzlich.

26. August 2019

Neue Veröffentlichung über die Möglichkeiten von HSI erschienen

Die Woche startete für uns mit der erfreulichen Nachricht von der neuesten Veröffentlichung aus Leipzig, die in „Der Chirurg“ publiziert wurde. Es geht darin um die vielen Einsatzmöglichkeiten und Chancen der TIVITA® im chirurgischen Bereich. Wir freuen uns über den tollen wissenschaftlichen Support, den wir Tag für Tag aus Leipzig bekommen und über welchen dieser Beitrag einen guten Überblick liefert.

Ein großes Dankeschön an das Team aus Leipzig!

Die Veröffentlichung finden Sie unter dem Link.

01. August 2019

BMBF Förderung erhalten

Die Gewebeabtragung mittels Laserablation ist, insbesondere bei Endoskopischen Eingriffen, eine verbreitete Methode zur Tumorresektion.
Ein großes Problem stellt hierbei aber die Erkennung der Tumorränder dar, denn während der Operation bleibt nicht die Zeit, eine umfangreiche histologische Untersuchung durchzuführen. Eine Folge sind wiederholte Operationen und ein niedrigeres Genesungspotential für die Patienten.

Bereits vor einiger Zeit wurde das Potential der Hyperspektralen Bilgebung (HSI) für die Detektion von Tumorgewebe erkannt. Daraufhin wurde das Verbundprojekt TheraOptik ins Leben gerufen. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung einer Kombinierten Lösung aus Endoskop, Ablationslaser und HSI-Bildgebung, welche die Echtzeitdetektion von verbliebenem Tumorgewebe ermöglicht und so die Erfolgschancen der Behandlung maximiert.

Heute wurde nun die Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für „TheraOptik“ bestätigt.
Wir freuen uns über die bereitgestellten Mittel, die es uns ermöglichen, sofort an die Arbeit zu gehen um die Krebsbehandlung in naher Zukunft zu verbessern.

18. Juli 2019

„HYPerspectral Enhanced Reality“ im Journal „Surgical Endoscopy“

Die Zukunft des HSI?!

Das Team des IRCAD aus Straßburg veröffentlichte seine Arbeit „HYPerspectral Enhanced Reality (HYPER): a physiology-based surgical guidance tool.“

Der umfangreiche Artikel im Journal „Surgical Endoscopy“ behandelt den Einsatz der Hyperspektralen Bildgebung (HSI), um Ischämien des Darmgewebes zu erkennen und zu quantifizieren. Mit Fokus auf die klinische Anwendung wurden die gesammelten HSI-Daten in eine Augmented Reality Umgebung übertragen. Hierzu wurde zunächst ein Algorithmus trainiert und anschließend dessen Zuverlässigkeit überprüft. Somit wird eine greifbare, praktische Lösung präsentiert, um Perfusionsparameter im Livebild einer Videokamera darzustellen.

Weiterhin zeigten Barberio et.al., dass die Parameter StO2, NIR-Perfusion und Tissue Water Index (TWI) mit Biomarkern wie lokalem kapillarem Laktat (LCL) und Sauerstoffradikalen (ROS) korrelieren.

Wir beglückwünschen das Team um Dr. Barberio ganz herzlich zu diesem wegweisenden Artikel und sind gespannt auf die zukünftigen Arbeiten.

08. Juli 2019

TIVITA® im Höhenflug

Unser Kooperationspartner HAIP möchte die Landwirtschaft effizienter gestalten, um Kosten zu sparen und die Umweltbelastung zu senken. Dazu sollen Probleme früher erkannt und gezielter behandelt werden.
Ein Teil ist die optische Analyse der Felder aus der Luft, welche mit Hilfe unserer TIVITA® durchgeführt wird. Vor kurzem fand der Drohnen- Jungfernflug statt.

Hier geht´s zu HAIP

Wir drücken HAIP für die bevorstehenden Aufgaben die Daumen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

12. Juni 2019

Diaspective Vision und Endoskopie-Spezialist KARL STORZ schließen Technologiepartnerschaft

Pepelow, 12.06.2019: Aufgrund der Erfahrung in der Hyperspektralen Bildgebung –  einer innovativen und vielversprechenden Diagnostik-Technologie für die Medizin – ist es der Diaspective Vision GmbH gelungen, das renommierte Medizintechnik-Unternehmen KARL STORZ SE & Co. KG (Tuttlingen/ Deutschland) für eine Technologiepartnerschaft zu gewinnen.

Das auf Endoskopie spezialisierte Medizintechnik-Unternehmen KARL STORZ wird mit den Systemen für Hyperspectral Imaging (HSI) sein Produktportfolio im Bereich der nicht-invasiven und kontrastmittelfreien Bildgebungsverfahren erweitern und möchte diese als passende Ergänzung zu den endoskopischen Bildgebungssystemen nutzen.

Für Diaspective Vision stellt diese Kooperation einen großen Erfolg und zukunftsträchtigen Meilenstein in der Firmenentwicklung dar. Mit KARL STORZ wurde nicht nur ein starker Partner mit langjähriger Medizintechnikexpertise für die kommenden Herausforderungen gefunden, sondern diese Kooperation bietet eine optimale Plattform, um das Verfahren weltweit bei Ärzten zu etablieren. „Diese Partnerschaft ist möglich, weil unser hochspezialisiertes Team kontinuierlich an der Weiterentwicklung diagnostischer Lösungen arbeitet. Bereits in den ersten Wochen zeigte sich, wie viele Synergien sich in der gemeinsamen Zusammenarbeit bilden können“, erklärt Dr. Axel Kulcke, Geschäftsführer der Diaspective Vision. „Es freut mich zu sehen, dass es uns mit unserem Team gelungen ist, dieses starke Zeichen für unser Unternehmen und unsere Region zu setzen“, erzählt er weiter.

Die nächsten Schritte werden bereits vorbereitet, um die medizinische Diagnostik in weiteren Anwendungsfeldern und mit gesteigerter Objektivität zukünftig noch besser machen zu können. Dabei steht immer die optimierte Patientenversorgung im Vordergrund.

Über die Unternehmen:
Die KARLS STORZ SE & Co. KG ist der führende Hersteller in der Endoskopie und bietet Lösungen für die Human- und Veterinärmedizin an. Seit über 70 Jahren steht das familiengeführte Unternehmen aus Baden-Württemberg für Tradition, High-Tech und Qualität.

Die Diaspective Vision GmbH ist ein innovatives Medizintechnik-Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern, welches 2015 gegründet wurde, um die Technologie der Hyperspektralen Bildgebung in der Medizin zu etablieren.

28. Mai 2019

Weitere Auszeichnungen auf der MGG/MDCV Konferenz

Auf der vergangenen 2. gemeinsamen Jahrestagung der Mitteldeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie und der Mitteldeutschen Chirurgenvereinigung gingen gleich 4 Auszeichungen an Teilnehmer aus Leipzig! Neben dem Poster von Marianne Maktabi („Analyse hyperspektraler Bildaufnahmen von Ösophagusresektaten“ – siehe Beitrag vom 17. Mai 2019) wurden auch 3 weitere Arbeiten unter der Rubrik „Junge Chirurgen in Sachsen“ geehrt:

Hannes Köhler (Vortragspreis)
„Hyperspectral imaging (HSI) during esophagectomy for the measurement of ischemic conditioning effects of gastric conduit“

Yannis Wichmann (Posterpreis)
„Klassifikation von Barrett-Karzinom-Präparaten mittels Hyperspektral-Imaging (HSI)

Marianne Maktabi (Posterpreis)
„Analyse hyperspektraler Bildaufnahmen von Ösophagusresektaten“

Lena Seidemann (Posterpreis)
„Diagnostische Abklärung des Nebenniereninzidentaloms – falsche Sicherheit durch fehlenden Hinweis auf Malignität in der Biopsie“

Wir gratulieren allen 4 ganz herzlich zu Ihren herausragenden Beiträgen und wünschen Ihnen viel Erfolg für die kommenden Arbeiten.