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26. August 2019

Neue Veröffentlichung über die Möglichkeiten von HSI erschienen

Die Woche startete für uns mit der erfreulichen Nachricht von der neuesten Veröffentlichung aus Leipzig, die in „Der Chirurg“ publiziert wurde. Es geht darin um die vielen Einsatzmöglichkeiten und Chancen der TIVITA® im chirurgischen Bereich. Wir freuen uns über den tollen wissenschaftlichen Support, den wir Tag für Tag aus Leipzig bekommen und über welchen dieser Beitrag einen guten Überblick liefert.

Ein großes Dankeschön an das Team aus Leipzig!

Die Veröffentlichung finden Sie unter dem Link.

01. August 2019

BMBF Förderung erhalten

Die Gewebeabtragung mittels Laserablation ist, insbesondere bei Endoskopischen Eingriffen, eine verbreitete Methode zur Tumorresektion.
Ein großes Problem stellt hierbei aber die Erkennung der Tumorränder dar, denn während der Operation bleibt nicht die Zeit, eine umfangreiche histologische Untersuchung durchzuführen. Eine Folge sind wiederholte Operationen und ein niedrigeres Genesungspotential für die Patienten.

Bereits vor einiger Zeit wurde das Potential der Hyperspektralen Bilgebung (HSI) für die Detektion von Tumorgewebe erkannt. Daraufhin wurde das Verbundprojekt TheraOptik ins Leben gerufen. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung einer Kombinierten Lösung aus Endoskop, Ablationslaser und HSI-Bildgebung, welche die Echtzeitdetektion von verbliebenem Tumorgewebe ermöglicht und so die Erfolgschancen der Behandlung maximiert.

Heute wurde nun die Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für „TheraOptik“ bestätigt.
Wir freuen uns über die bereitgestellten Mittel, die es uns ermöglichen, sofort an die Arbeit zu gehen um die Krebsbehandlung in naher Zukunft zu verbessern.

18. Juli 2019

„HYPerspectral Enhanced Reality“ im Journal „Surgical Endoscopy“

Die Zukunft des HSI?!

Das Team des IRCAD aus Straßburg veröffentlichte seine Arbeit „HYPerspectral Enhanced Reality (HYPER): a physiology-based surgical guidance tool.“

Der umfangreiche Artikel im Journal „Surgical Endoscopy“ behandelt den Einsatz der Hyperspektralen Bildgebung (HSI), um Ischämien des Darmgewebes zu erkennen und zu quantifizieren. Mit Fokus auf die klinische Anwendung wurden die gesammelten HSI-Daten in eine Augmented Reality Umgebung übertragen. Hierzu wurde zunächst ein Algorithmus trainiert und anschließend dessen Zuverlässigkeit überprüft. Somit wird eine greifbare, praktische Lösung präsentiert, um Perfusionsparameter im Livebild einer Videokamera darzustellen.

Weiterhin zeigten Barberio et.al., dass die Parameter StO2, NIR-Perfusion und Tissue Water Index (TWI) mit Biomarkern wie lokalem kapillarem Laktat (LCL) und Sauerstoffradikalen (ROS) korrelieren.

Wir beglückwünschen das Team um Dr. Barberio ganz herzlich zu diesem wegweisenden Artikel und sind gespannt auf die zukünftigen Arbeiten.

08. Juli 2019

TIVITA® im Höhenflug

Unser Kooperationspartner HAIP möchte die Landwirtschaft effizienter gestalten, um Kosten zu sparen und die Umweltbelastung zu senken. Dazu sollen Probleme früher erkannt und gezielter behandelt werden.
Ein Teil ist die optische Analyse der Felder aus der Luft, welche mit Hilfe unserer TIVITA® durchgeführt wird. Vor kurzem fand der Drohnen- Jungfernflug statt.

Hier geht´s zu HAIP

Wir drücken HAIP für die bevorstehenden Aufgaben die Daumen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

12. Juni 2019

Diaspective Vision und Endoskopie-Spezialist KARL STORZ schließen Technologiepartnerschaft

Pepelow, 12.06.2019: Aufgrund der Erfahrung in der Hyperspektralen Bildgebung –  einer innovativen und vielversprechenden Diagnostik-Technologie für die Medizin – ist es der Diaspective Vision GmbH gelungen, das renommierte Medizintechnik-Unternehmen KARL STORZ SE & Co. KG (Tuttlingen/ Deutschland) für eine Technologiepartnerschaft zu gewinnen.

Das auf Endoskopie spezialisierte Medizintechnik-Unternehmen KARL STORZ wird mit den Systemen für Hyperspectral Imaging (HSI) sein Produktportfolio im Bereich der nicht-invasiven und kontrastmittelfreien Bildgebungsverfahren erweitern und möchte diese als passende Ergänzung zu den endoskopischen Bildgebungssystemen nutzen.

Für Diaspective Vision stellt diese Kooperation einen großen Erfolg und zukunftsträchtigen Meilenstein in der Firmenentwicklung dar. Mit KARL STORZ wurde nicht nur ein starker Partner mit langjähriger Medizintechnikexpertise für die kommenden Herausforderungen gefunden, sondern diese Kooperation bietet eine optimale Plattform, um das Verfahren weltweit bei Ärzten zu etablieren. „Diese Partnerschaft ist möglich, weil unser hochspezialisiertes Team kontinuierlich an der Weiterentwicklung diagnostischer Lösungen arbeitet. Bereits in den ersten Wochen zeigte sich, wie viele Synergien sich in der gemeinsamen Zusammenarbeit bilden können“, erklärt Dr. Axel Kulcke, Geschäftsführer der Diaspective Vision. „Es freut mich zu sehen, dass es uns mit unserem Team gelungen ist, dieses starke Zeichen für unser Unternehmen und unsere Region zu setzen“, erzählt er weiter.

Die nächsten Schritte werden bereits vorbereitet, um die medizinische Diagnostik in weiteren Anwendungsfeldern und mit gesteigerter Objektivität zukünftig noch besser machen zu können. Dabei steht immer die optimierte Patientenversorgung im Vordergrund.

Über die Unternehmen:
Die KARLS STORZ SE & Co. KG ist der führende Hersteller in der Endoskopie und bietet Lösungen für die Human- und Veterinärmedizin an. Seit über 70 Jahren steht das familiengeführte Unternehmen aus Baden-Württemberg für Tradition, High-Tech und Qualität.

Die Diaspective Vision GmbH ist ein innovatives Medizintechnik-Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern, welches 2015 gegründet wurde, um die Technologie der Hyperspektralen Bildgebung in der Medizin zu etablieren.

28. Mai 2019

Weitere Auszeichnungen auf der MGG/MDCV Konferenz

Auf der vergangenen 2. gemeinsamen Jahrestagung der Mitteldeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie und der Mitteldeutschen Chirurgenvereinigung gingen gleich 4 Auszeichungen an Teilnehmer aus Leipzig! Neben dem Poster von Marianne Maktabi („Analyse hyperspektraler Bildaufnahmen von Ösophagusresektaten“ – siehe Beitrag vom 17. Mai 2019) wurden auch 3 weitere Arbeiten unter der Rubrik „Junge Chirurgen in Sachsen“ geehrt:

Hannes Köhler (Vortragspreis)
„Hyperspectral imaging (HSI) during esophagectomy for the measurement of ischemic conditioning effects of gastric conduit“

Yannis Wichmann (Posterpreis)
„Klassifikation von Barrett-Karzinom-Präparaten mittels Hyperspektral-Imaging (HSI)

Marianne Maktabi (Posterpreis)
„Analyse hyperspektraler Bildaufnahmen von Ösophagusresektaten“

Lena Seidemann (Posterpreis)
„Diagnostische Abklärung des Nebenniereninzidentaloms – falsche Sicherheit durch fehlenden Hinweis auf Malignität in der Biopsie“

Wir gratulieren allen 4 ganz herzlich zu Ihren herausragenden Beiträgen und wünschen Ihnen viel Erfolg für die kommenden Arbeiten.

17. Mai 2019

Posterpreis für Marianne Maktabi auf der MGG/MDCV Konferenz

Wir gratulieren Marianne Maktabi zu Ihrem Erfolg auf der gemeinsamen Jahrestagung der Mitteldeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie (MGG) und der Mitteldeutschen Chirurgenvereinigung (MDCV) in Halle. Sie erhielt den Posterpreis für Ihren Beitrag „Gewebeklassifizierung von onkologischen Ösophagusresektion auf der Grundlage von hyperspektralen Daten“. Im Rahmen dieser Arbeit wurden erstmalig HSI-Aufnahmen an Ösophagusresektaten klassifiziert, um zukünftig den CHirurgen bei der Lokalisation von Tumorgrenzen während eines Eingriffs zu unterstützen.

05. April 2019

HSI im Journal of Wound Care

Das aktuelle Journal of Wound Care (Journal of Wound Care, 28(3), p. 131) beinhaltet unter anderem ein Konsenspapier über die Behandlung schwer zu behandelnder Wunden mit dem Titel „Hard-to-heal wounds: TIMERS for action.“. Hier wurde die Hyperspektrale Bildgebung unter den Diagnose- und Beurteilungsmitteln gelistet, worauf wir mächtig stolz sind! Dies ist ein weiterer Schritt, um die HSI als wichtige Technologie zur Wundbehandlung zu etablieren.

01. April 2019

HSI auf dem Kongress der DGE-BV

Parallel zum DGCH Kongress in München fand am vergangenen Wochenende der 49. Kongress der Deutschen gesellschaft für Endoskopie und Bildgebende Verfahren (DGE-BV) in Stuttgart statt.
Hier konnte wieder eine Arbeit über die Anwendung der HSI überzeugen:
Nico Holfert erhielt den Preis für das beste Poster, wozu wir ihm herzlich gratulieren!

Wir freuen uns bereits auf die nächsten wegweisenden Arbeiten, die unsere HSI Technologie anwenden.

HSI auf bestem Poster des DGCH Jahreskongresses in München

Gleich zwei Arbeiten zum Thema HSI wurden am vergangenen Wochenende auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) als jeweils bestes Poster ihrer Kategorie ausgezeichnet.

Hannes Köhler präsentierte seine Arbeit mit dem Titel „Evaluation of hyperspektral imaging on measurement of ischemic conditioning effects of the gastric conduit“.

Dr. Boris Jansen-Winkeln überzeugte die Jury mit seinem Poster zum Thema „Bestimmung der idealen Anastomosenposition durch hyperspektrale Bildgebung (HSI)“.

Wir sind stolz darauf, dass unsere HSI-Technologie zu solchen großartigen Ergebnissen beitragen konnte und gratulieren den beiden Autoren ganz herzlich. Weiterhin beglückwünschen wir die Co-AutorInnen aus dem Team des ICCAS und der Universitätsmedizin Leipzig: Prof. Ines Gockel, Nico Holfert, Marianne Maktabi, Jonathan Takoh, Sebastian Rabe und Dr. Claire Chalopin.