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05. Mai 2020

Hyperspektral-Imaging (HSI) – eine verlässliche Gewebedifferenzierung?

Wir freuen uns über eine neue wichtige Publikation aus Leipzig unter der Federführung von Prof. Ines Gockel, die das Thema: „Hyperspektral-Imaging (HSI) – eine verlässliche Gewebedifferenzierung?“ behandelt und im Zentralblatt für Chirurgie erschienen ist.
Darin wird anhand der vorliegenden Literatur die Frage diskutiert, ob das HSI, mit dessen Hilfe in der Viszeralchirurgie bereits erfolgreich Gewebeeigenschaften intraoperativ analysiert werden, auch eine verlässliche Gewebedifferenzierung zulässt, die mittels Machine-Learning-Verfahren/künstlicher Intelligenz ausgewertet werden kann.
Vielen Dank an das Leipziger Team für diesen aufschlussreichen Artikel, der einmal mehr zeigt, wie viel Potenzial die HSI-Technologie zu bieten hat.
Den Artikel finden Sie hier.

06. April 2020

HSI im Vergleich zur quantitativen Fluoreszenzbildgebung

Anastomosen im Gastrointestinaltrakt können bei unzureichender Durchblutung und Leckagen zu schweren postoperativen Komplikationen mit erhöhter Morbidität und Mortalität führen. Um in der Viszeralchirurgie gastrointestinale Anastomosen zu beurteilen und so das Risiko einer Insuffizienz zu reduzieren, wurde in den letzten Jahren vermehrt auf die Fluoreszenzbildgebung mit Indocyaningrün (ICG) gesetzt. Mit Hilfe dieser Technologie konnte gezeigt werden, dass die klinischen Ergebnisse verbessert werden können. Ein Nachteil war bisher jedoch die fehlende Quantifizierbarkeit. Mittlerweile gibt es Möglichkeiten der quantitativen Analyse, mit denen sich unter anderem das IRCAD / IHU in Strasbourg beschäftigt. Nun ist aus der sehr aktiven Arbeitsgruppe um Michele Diana und Manuel Barberio eine Publikation erschienen, die quantitative Fluoreszenzbildgebung (FLER) mit unserer hyperspektralen Bildgebung vergleicht. Die Ergebnisse sind sehr vielversprechend und deuten darauf hin, dass HSI die besten Chancen hat, die bevorzugte Technologie im operativen Einsatz zu werden.

Danke an alle Beteiligten für diese tolle Arbeit.

Hier geht es zur Publikation

29. Januar 2020

TIVITA® erscheint erneut im Leitthema einer großen Zeitschrift.

Nach dem Leitthema in „Der Onkologe“ gibt es im Januar 2020 bereits ein zweites Leitthema, in dem unsere TIVITA® thematisiert wird. Ganz aktuell erschien in „Der Chirurg“ ein Artikel der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie – Plastische Operationen der Universitätsmedizin Mainz mit dem Titel „Digitalisierung und Ansätze künstlicher Intelligenz in der mikrovaskulär-rekonstruktiven Gesichtschirurgie“.
Wir freuen uns sehr über die zunehmende Präsenz unserer innovativen Gewebekamera zur kontaktlosen Erkennung von Perfusionsstörungen in verschiedenen Disziplinen der Medizin.
Vielen Dank an die Arbeitsgruppe um Dr. Peer Kämmerer für den Einsatz unserer TIVITA® und für die Bekanntmachung.

Hier kommen Sie zum Artikel.

23. Januar 2020

Neue Veröffentlichung über die zunehmende Bedeutung von intraoperativer Bildgebung und Visualisierung erschienen

Wir freuen uns sehr über die neueste Veröffentlichung (unter der Federführung des Deutschen Krebsforschungszentrums) von Frau Prof Maier-Hein in Heidelberg, die als Leitthema in „Der Onkologe“ publiziert wurde.

Es geht darin um die wachsende Bedeutung der Computerassistenz bei chirurgischen Eingriffen und hier speziell der intraoperativen Visualisierung. Während deren Nutzung bisher meist auf die präoperative Planung beschränkt war, wird sie heute zunehmend zur intraoperativen Entscheidungsfindung und Unterstützung mit dem Ziel der Präzisionssteigerung und somit der Verbesserung der Ergebnisse eingesetzt. Vor allem eine echtzeitfähige intraoperative Datenerfassung und Informationsverarbeitung spielen eine immer größere Rolle. Anhand von Aufnahmen mit unserer TIVITA® wird die HSI-Bildgebung in diesem Artikel sehr schön veranschaulicht.

Dies zeigt einmal mehr, dass wir uns mit unseren Produkten auf dem richtigen Weg befinden und wir werden weiter mit großem Einsatz daran arbeiten, die spektrale Bildgebung als Standardtechnologie in der Chirurgie zu etablieren.
Parallel hierzu zeigen auch immer mehr Studien, dass die Komplikationsraten bei Operationen durch den intraoperativen Einsatz von Methoden zur Perfusionsbildgebung signifikant reduziert werden können.

Hier geht es zum Artikel.

14. Januar 2020

Unser neues Bürogebäude ist fertig!

Zu Beginn des neuen Jahres konnten wir schließlich auch unser neues Firmengebäude, die „Kegelrobbe“ beziehen. Es liegt in der Strandstraße 14, direkt neben dem Stammgebäude „Seehund“ und beherbergt bis jetzt alle Mitarbeiter rund um die Verwaltung der Diaspective Vision. Wir verfügen jetzt über einen hellen und luftigen Besprechungsraum, der ebenerdig zu erreichen ist und einen Extraraum für Skype-Gespräche.

Die leer gewordenen Räume im Erdgeschoss des „Seehund“ werden zukünftig für unsere Produktion genutzt.
Wir freuen uns sehr, dass die beengten Platzverhältnisse der Vergangenheit angehören und auch noch genügend Raumkapazität für neue Mitarbeiter vorhanden ist!

Jahresauftakt 2020

Zunächst möchten wir allen ein frohes, erfolgreiches aber vor allem gesundes Jahr 2020 wünschen.
Vor uns liegt ein spannendes Jahr, welches nicht weniger turbulent zu werden scheint als das vergangene.
Gleich zu Beginn 2020 fiel uns die Publikation „Indocyanine green fluorescence imaging to reduce the risk of anastomotic leakage in laparoscopic low anterior resection for rectal cancer: a propensity score-matched cohort study“ von Jun Watanabe in die Hände, in der an über 500 Patienten gezeigt wird, dass die Insuffizienzrate um mindestens die Hälfte sinkt, wenn die ideale Grenzzone mit ICG bestimmt wird.

Dies veranlasst uns dazu, noch einmal auf die großartigen Arbeiten in Leipzig um Frau Professor Gockel hinzuweisen.
Derzeit findet unter anderem eine Vergleichsstudie von ICG und HSI statt, in der mit beiden Technologien die Sinnhaftigkeit der objektiven Grenzzonendefinition gezeigt werden soll. Bereits in vorangegangen Publikationen konnte nachgewiesen werden, dass HSI dazu in der Lage ist (zum Beispiel in: Jansen-Winkeln B, Holfert N, Köhler H., Chalopin C, Gockel I (2019): Bestimmung der idealen Anastomosenposition durch hyperspectrale Bildgebung. In: Zeitschrift für Gastroenterologie 2019; 57(09): S. 219; DOI: 10.1055/s-0039-1695193).

Weiterhin veranstaltet Frau Prof. Gockel mittlerweile einen jährlichen OP-Workshop zum Thema „Hyperspektrales Imaging in der Viszeralchirurgie“. Dieses Jahr findet die Veranstaltung am 15.05.2020 am Universitätsklinikum Leipzig statt. Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein. Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie >hier.

Alles Gute für das neue Jahr!
Be Diaspectivisionary and have a good time!

14. Oktober 2019

Augmented HSI vorgestellt und ausgezeichnet

Auf dem diesjährigen 27. „International EAES Congress“ in Sevilla wurden aktuelle Arbeiten zur Augmented HSI (AHSI) vorgestellt. Diese Technik kombiniert die Hyperspektrale Bildgebung mit der Zugabe von Farbstoffen um noch mehr Informationen über das Gewebe zu gewinnen.
In „Augmented Hyperspectral Imaging: A modified technology for the evaluation of tissue perfusion and integrity“ präsentierte das Team um Alexander Studier-Fischer die technischen Grundlagen und erste Ergebnisse.
„Visualization of induced reversible and persistent jejunal ischemia through hyperspectral imaging“ zeigte die Ergebnisse einer Vergleichsstudie zwischen AHSI, subjektiver Begutachtung und ICG-Fluoreszenzbildgebung um jejunale Ischämien an einem Tiermodell zu erkennen.
Für die letztgenannte Präsentation wurde Herr Studier-Fischer als eine der besten der gesamten „Gerhard Buess Technology Award Session“ ausgezeichnet. Hierzu gratulieren wir Herrn Studier-Fischer ganz herzlich.

26. August 2019

Neue Veröffentlichung über die Möglichkeiten von HSI erschienen

Die Woche startete für uns mit der erfreulichen Nachricht von der neuesten Veröffentlichung aus Leipzig, die in „Der Chirurg“ publiziert wurde. Es geht darin um die vielen Einsatzmöglichkeiten und Chancen der TIVITA® im chirurgischen Bereich. Wir freuen uns über den tollen wissenschaftlichen Support, den wir Tag für Tag aus Leipzig bekommen und über welchen dieser Beitrag einen guten Überblick liefert.

Ein großes Dankeschön an das Team aus Leipzig!

Die Veröffentlichung finden Sie unter dem Link.

01. August 2019

BMBF Förderung erhalten

Die Gewebeabtragung mittels Laserablation ist, insbesondere bei Endoskopischen Eingriffen, eine verbreitete Methode zur Tumorresektion.
Ein großes Problem stellt hierbei aber die Erkennung der Tumorränder dar, denn während der Operation bleibt nicht die Zeit, eine umfangreiche histologische Untersuchung durchzuführen. Eine Folge sind wiederholte Operationen und ein niedrigeres Genesungspotential für die Patienten.

Bereits vor einiger Zeit wurde das Potential der Hyperspektralen Bilgebung (HSI) für die Detektion von Tumorgewebe erkannt. Daraufhin wurde das Verbundprojekt TheraOptik ins Leben gerufen. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung einer Kombinierten Lösung aus Endoskop, Ablationslaser und HSI-Bildgebung, welche die Echtzeitdetektion von verbliebenem Tumorgewebe ermöglicht und so die Erfolgschancen der Behandlung maximiert.

Heute wurde nun die Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für „TheraOptik“ bestätigt.
Wir freuen uns über die bereitgestellten Mittel, die es uns ermöglichen, sofort an die Arbeit zu gehen um die Krebsbehandlung in naher Zukunft zu verbessern.

18. Juli 2019

„HYPerspectral Enhanced Reality“ im Journal „Surgical Endoscopy“

Die Zukunft des HSI?!

Das Team des IRCAD aus Straßburg veröffentlichte seine Arbeit „HYPerspectral Enhanced Reality (HYPER): a physiology-based surgical guidance tool.“

Der umfangreiche Artikel im Journal „Surgical Endoscopy“ behandelt den Einsatz der Hyperspektralen Bildgebung (HSI), um Ischämien des Darmgewebes zu erkennen und zu quantifizieren. Mit Fokus auf die klinische Anwendung wurden die gesammelten HSI-Daten in eine Augmented Reality Umgebung übertragen. Hierzu wurde zunächst ein Algorithmus trainiert und anschließend dessen Zuverlässigkeit überprüft. Somit wird eine greifbare, praktische Lösung präsentiert, um Perfusionsparameter im Livebild einer Videokamera darzustellen.

Weiterhin zeigten Barberio et.al., dass die Parameter StO2, NIR-Perfusion und Tissue Water Index (TWI) mit Biomarkern wie lokalem kapillarem Laktat (LCL) und Sauerstoffradikalen (ROS) korrelieren.

Wir beglückwünschen das Team um Dr. Barberio ganz herzlich zu diesem wegweisenden Artikel und sind gespannt auf die zukünftigen Arbeiten.